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JUNELI BAR

Annapurna Hotel, Freak St, Kathmandu 44600, Nepal

Im Annapurna Hotel bieten sowohl das Restaurant wie die Juneli Bar ein veritables Menü. Neben einigen Klassikern gibt es Eigenkreationen, wie den Annapurna (Vordka, Orange Juice and Blue Curacao). Die Atmosphäre ist angenehm, das Essen gut und die abwechslungsreiche nepalesische Küche zeigt, was sie kann: Vielfalt, viel Gemüse, wenig Fleisch, starken Geschmack. Dazu spielt eine einheimische Band Traditionelles im klassischen Ambiente. Ja, es ist alles für Touristen, aber trotzdem gut.

Wir wählen einen einfachen Martini und der ist in jeder Hinsicht tadelllos. Nur wenig entfernt vor dem steilen Aufstieg zum Himalaya, der uns ab dem nächsten Tag mit langen Tagestouren erwartet, ein besonderes Erlebnis. Die Bar des Annapurna Hotel ist ein angenehmer Ort. Wer eine Pause und einen guten Schluck sucht – hingehen!

Service: 7 Punkte

Ambiente: 7 Punkte

Qualität: 7 Punkte

Summe. 21 Punkte

 

TAVERN ON THE GREEN

Central Park West & 67th Street, New York, NY 10023, USA

Tavern on the Green liegt gleich vis-a-vis von Strawberry Fields, wo immer gute Stimmung herrscht, irgendeiner ein paar Beatles Songs klampft und man glauben möchte, dass Frieden doch mehr ist eine Phrase. Nach langer, schwerer Nacht landen wir bei bestem Wetter um die Mittagszeit in der Tavern. Es gibt sogar einen netten Tisch unter einem Sonnenschirm, der an diesem Tag aus verschiedenen Gründen notwendig ist.

„Kein Alkohol heute“, aber vielleicht einen Snack. Der Toast mit Waldpilzen überrascht durch seine erstklassige Qualität. Es bleibt nicht beim Snack, das Nacharbeiten der Nacht braucht seine Zeit, manchmal schweigen wir auch nur ein wenig. Es gibt nicht viele Menschen, mit denen man schweigen kann.

Vielleicht doch einen Schluck? Die Cocktailkarte ist animierend. Bronx, Brooklyn, Manhattan heißen die ersten drei Cocktails – das Konzept ist klar. Wir probieren gleich den ersten: Dorothy Parker Gin, Orange Juice, Cocchi Storico Vermouth di Torino, Dolin Blanc Vermouth. Mehr New York kann nun wirklich niemand verlangen. Und so sieht der Cocktail aus:

Wir trinken in kleinen Schlucken und langsam. Sofort fühlen wir uns belebt: Leicht schmeckt der Cocktail, aber nicht belanglos, erfrischend und die Zitrone ist nicht überdimensioniert. Der Bartender weiß Bitterstoffe geschickt einzusetzen – mit einem Wort: großartig.

So begleitet dieser Cocktail einige magische Augenblicke mit Gesprächen zwischen Tiefsinn und Albernheit, mit Rück- und Ausblicken und mit Pausen an einem Ort mich großer Kraft.

Fast scheint es so, als sei der Service sich dieses besonderen Moments bewusst. Obgleich wir mehrere Stunden in der Tavern on the Green verbringen, werden wir stets freundlich und zügig, aber ohne Hast bedient, gut beraten und zu nichts genötigt. Dankbar und gut restauriert verlassen wir diesen Ort: auf zu neuen Taten.

Qualität: 7 Punkte

Service: 9 Punkte

Atmosphäre: 10 Punkte

Summe: 26 Punkte